In unserer Gesellschaft wird ein Mann, der sich einer Frau unterwirft, immer noch allzu gerne zu einem “Pantoffelheld“ oder Versager denunziert - er gilt nicht als “richtiger“ Mann, selbst wenn er vor einem gewollten oder ungewollten "Outing" als absolut souverän galt. Die meisten devoten Männer sind im Alltag und Beruf jedoch durchaus erfolgreich, durchsetzungsfähig und dominant. Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun. Die Tatsache, eine Frau glücklich machen zu wollen, macht sie nicht zu einem Schwächling. Vielmehr bedeutet dies, dass sie ihr die Welt zu Füßen legen oder die Sterne vom Himmel holen möchten. Jeder Mann und auch jede Frau kennt dieses Gefühl, nämlich wenn er/sie frisch verliebt ist! Bei sehr vielen Männern verfliegt dieses Gefühl inkl. der Taten allerdings früher oder später ... leider. Im Hinblick darauf, erachte ich den Vortrag „Männer und Frauen“ von Vera F. Birkenbihl, Vortragsrednerin, Autorin, Managementtrainerin und Leiterin des eigenen "Instituts für gehirn- gerechtes Arbeiten", als sehr interessant. Darin erklärt sie fundiert und wissenschaftlich, weshalb Männer Regeln brauchen … ;-). Aber: Es gibt Männer, bei denen das zuvorkommende Benehmen ausgeprägter ist und auch fortwährend andauern. Sie wollen ihre Frau, ihre Herrin, glücklich machen, ihr alle lästigen Arbeiten abnehmen und, um ihr möglichst perfekt dienen zu können, zu einem solchen Mann erzogen werden - ggf. auch mit mehr oder weniger "Nachdruck". Ich empfinde gerade diese Männer, die einer Frau dienen wollen, die sich sogar teilweise für eine Frau aufopfern, als stark, selbstbewusst und sehr mutig. Sie schwimmen gegen den Strom der ach so normalen Gesellschaft und geben ihre Gefühle zu, wo andere nicht den Mut (vor sich selbst?) aufbringen. Ich verachte diese Männer nicht, nein, ich respektiere sie! Femdom bedeutet für mich eine Zusammenfassung all dessen. Femdom bedeutet für mich allerdings auch, dass Männer aufgrund ihres meist ausgeprägteren sexuellen Triebes und Verhaltens viel leichter zu steuern und zu lenken sind. Es wird nicht zu Unrecht gesagt, der Mann denkt mit seinem “besten Stück“. Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken... Lebe deine Träume - wenn nicht jetzt, wann dann ?!